Steve Vai Masterclass – Alien Guitar Secrets

Für mich und weitere 74 Steve Vai Fans ging am Samstag, den 27.06.2009 ein Traum in Erfüllung. Im mittelfränkischen Gutenstetten hatte die Firma Meinl im Rahmen ihres Guitarfestivals eine Masterclass mit dem Meister höchstpersönlich organisiert. Gegen ein faires Entgelt von 150,- Euro konnten wir knapp vier Stunden mit Steve über seine Musik, seine Motivation, aktuelle Pläne und Ziele diskutieren.

“Fear of being famous” ?
Nachdem uns der Shuttlebus vom Festialgelände zum Hauptgebäude der Firma Meinl gebracht hatte und wir uns am Buffet mit Softdrinks und Butterbrezeln versorgen konnten, hechtet auch schon Mr. “Stunt Guitar” auf die Bühne, schnappt sich seine weiße JEM und begrüßt uns mit seinem virtuosen Spiel. Im Anschluß macht es sich Herr Vai auf einem Stuhl bequem und beginnt, aus dem Nähkästchen zu plaudern.

“Picking a Goal”
Steves Hauptanliegen ist es, uns aufzuzeigen, wie man sich sinnvoll die richtigen Ziele setzt, um diese dann diszipliniert anzugehen. Neben positivem Denken und Zeitmanagement erläutert der Wegbegleiter Zappas anhand von aktuellen Projekten seine Vorgehensweise, einmal gesteckte Ziele zu erreichen. Eine kleine Meditationsübung verdeutlicht uns, wie leicht es sein kann, seine Gedanken zu fokussieren.

“Relaxing is an Art”
Bei all der Strenge sich selbst gegenüber, was Pläne und Ziele betrifft, besteht Steve jedoch darauf, sich im wichtigsten Moment, nämlich beim Musizieren, zu entspannen. Das Beispiel seines Onkels, eines Leichtathleten, macht deutlich dass es oft zu besseren Ergebnissen führt, wenn man denkt, man gäbe nur 90%. Fokussiert bleiben, aber entspannt!

“Chords are like stories”
“Erzähl mir, was Du heute morgen gemacht hast.” fordert er einen Teilnehmer des Workshops auf. Und so erfahren wir, wie es für den Mann mit den unglaublich langen Fingern klingt, wenn er seine Gitarre sagen lässt: “Ich bin aufgestanden und ins Bad gegangen.” Schon sind wir mittendrin im Klanguniversum von Steve Vai.
Was auf den ersten Blick etwas schräg erscheinen mag, erweist sich dann aber als geniale Kreativtechnik, spätestens dann, als er den Partybericht eines anderen Anwesenden vertont. “Da warst Du dann aber ganz schön betrunken” teilt uns der Vibratoarm an Steves Gitarre mit. Humorvoll und eloquent geht Steve auch detailliert auf jede unserer Fragen ein. Man spürt deutlich, dass es ihm am Herzen liegt, zu motivieren, Hilfestellung zu geben und möglichst viele seiner Erfahrungen weiterzugeben.

“Focus on tone”
Für den einstigen Schüler von Joe Satriani benötigt gutes Gitarrenspiel zwei Zutaten: Technik und Emotion. Die Technik ist “schnell” gelernt. Langsam anfangen, auf korrektes Timing und Tonhöhe achten, elfmal wiederholen, dann schneller werden und so weiter. Weitaus wichtiger ist für den Ibanez Endorser das emotionale Engagement, das jeden Ton einzigartig macht. Er empfiehlt uns, unser Spiel immer und überall aufzunehmen, um ein konstantes Feedback über unseren Ausdruck zu bekommen, getreu dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.”

“Jammin” with Steve”
Viel zu schnell gehen die angesetzten drei Stunden vorbei. Für manche vielleicht nicht schnell genug, steht doch am Ende der Masterclass das Jammen mit dem Little Italian Virtuoso auf dem Plan. Nun können die Nachwuchsvirtuosen live und im direkten Vergleich zum Meister zeigen, ob sie das Zeug dazu haben, irgendwann in seine Fußstapfen zu treten. Insgesamt sechs mutige Jünger betreten nacheinander die Bühne, um ein paar Runde zu drehen. Brav bedankt sich Steve nach jeder Runde bei seinen Mistreitern, die ausnahmslos mit leuchtenden Augen wieder die Bühne verlassen.

“Here I am”
Obwohl nach der Jamsession das Zeitkontingent massiv überzogen ist, bleibt Steve Vai ganz der Dienstleister, der erst zufrieden ist, wenn wir zufrieden sind. So bilden sich artig Schlangen vor der Bühne um Steve Autogramme zu entlocken. Fleißig signiert er ersteinmal den riesigen Stapel Teilnahmezertifikate, um danach seine Unterschrift auf allen mitgebrachten Devotionalien zu hinterlassen. Mit einem Foto und einem “Thank You, Steve!” endet dann diese Masterclass und wir werden mit dem Shuttlebus wieder zum Festialgelände zurückgefahren.

Ein großes Dankeschön an die Firma Meinl, die es geschafft hat diesen Weltklassemusiker in die Region zu holen und damit unsere Herzen höher schlagen zu lassen.
© by Rolf Jörn Bögeholz 2009

MEINL GUITAR FESTIVAL

Am Samstag, dem 27. Juni veranstaltet der Musikinstrumentdistributor Meinl das Meinl Guitar Festival.
Neben der Ausstellung von A- und E-Gitarren und zahlreichen Live-Performances bekannter Gitarristen gibt es als besonderes Schmankerl eine Masterclass mit dem Übergitarristen Steve Vai. Obwohl der Spaß mit 150 Tacken für 3 Stunden nicht übermäßig billig ist, habe ich mir mal vorsichtshalber ne Karte gesichert und sei es nur deshalb, um mich hinterher beklagen zu können 🙂
Wer “nur” das Festival besuchen will, ist schon mit VVK 22,- / AK 25,- dabei. Einlass ist um 11.00 Uhr, Beginn um 12.00 Uhr.
Werde nach absolviertem Besuch an dieser Stelle hier berichten!

Runter mit den Testlaufzeiten!

Wer der Meinung ist, dass die Ausführungszeiten von JUnit doch eigentlich vernachlässigbar gering seien, der möge sich Kent Becks neues Projekt JUnit Max zu Gemüte führen.
Das Konzept ist einfach wie genial: Wenn die Testdatei gespeichert wird, werden die geänderten Testfälle direkt ausgeführt.
Durch die Symbole für warning / error, die man aus der JAVA IDE kennt, werden die fehlerhaften Testläufe signalisiert.

Excel Im- und Export mit Apache POI

Mit Apache POI ist es leicht Daten in ein Excelfile zu exportieren:


HSSFWorkbook workBook = new HSSFWorkbook();
HSSFSheet sheet = workBook.createSheet();
for (int i = 0; i < 5; i++) { HSSFRow row = sheet.createRow(i); for (int j = 0; j < 5; j++) { row.createCell(j).setCellValue(new HSSFRichTextString("Zelle " + i + j)); } } FileOutputStream stream = null; try { stream = new FileOutputStream("Book1.xls"); } catch (FileNotFoundException e) { e.printStackTrace(); } try { workBook.write(stream); } catch (IOException e) { e.printStackTrace(); }

MIT OpenCourseWare

Über den Blog Joel Spolsky bin ich auf den Channel vom MIT aufmerksam geworden MIT OpenCourseWare
Insbesondere der Kurs MIT 6.001(von 1986!) hat mich begeistert, weil anhand der Sprache LISP(!) Algorithmen und Datenstrukturen demonstriert werden;
Das tolle an der Sprache ist der geringe Overhead um Algorithmen auszudrücken…

Dio – Holy Diver – Update

So, die ersten zwei Mal habe ich die Platte durchgehört!
Besonders interessant finde ich das Konzept des Interviews am Ende der CD:
RJD erzählt hier wie es bis zur Gründung von Dio kam, wie er seine Mitmusiker ausgewählt hat und wie die Titel entstanden sind.
Hierbei wird deutlich wie geerdet er trotz seines Erfolges noch ist: er wird nicht müde zu betonen, dass (fast) alle Songs gemeinschaftlich entstanden sind und er nie groß das Bedürfnis nach einer Solokarriere hatte, sondern sich stets als Teil einer Band sehen wollte.
Er erklärt auch, dass der Bandname “Dio” vornehmlich aus Wiedererkennungsgründen (Seit Rainbow / Elf / Sabbath wussten die Leute wer RJD ist) und nicht aus Egomanie gewählt wurde.

Zu den einzelnen Tracks bald mehr!

Dio – Holy Diver

Manchmal kommt man zu manchen Künstlern wie die Jungfrau zum Kind:
Eigentlich sollte Ronnie James Dio jedem ein Begriff sein, der sich im Rock / Metal Bereich auskennt. War bei mir leider nicht der Fall 🙁

Auf den Title “Holy Diver” bin ich über ne Coverversion von Killswitch Engage aufmerksam geworden; Ronnie James Dio ist mir dann auch gleich positiv aufgefallen in seiner Rolle als Ronnie James Dio in “The Pick of Destiny”. Irgendwie gefallen mir Stars mit einem Hang zur Selbstironie!
Darum habe ich mir auch flink Holy Diver (remastered) gekauft und werde es jetzt auf seine “Autofahrtauglichkeit” testen.

Memory Leaks bei Benutzung von JDBC vermeiden

Wer direkt per JDBC mit seiner DB kommuniziert, sollte mal hier schauen

Insofern ist es extrem wichtig, dass der Java-Entwickler explizit die entsprechenden close()-Methoden der ResultSet- und PreparedStatement-Klassen aufruft. In einem üblichen Java try-catch-finally-Block geschieht das am besten im finally-Bereich.