Änderung des Projektschlüsselformates in Jira

Beim Neuanlegen eines Projektes in Jira muss ein Projektschlüssel vergeben werden.
Dies ist ein Kürzel, das vor jede Vorgangsnummer eingefügt wird.

Mein Projekt heißt: Absolut Banaler Code
Projektschlüssel: ABC
Vorgänge erscheinen dann als ABC-123, ABC-666 und so weiter.

Will man aber nun ein zweites Projekt anlegen, das den Namen “Absolut Banaler Code 2” tragen soll anlegen,
kann man per default keinen Projektschlüssel ABC2 anlegen.

Jedoch kann in der Jira-Konfiguration jira-application.properties
den Eintrag jira.projectkey.pattern = ([A-Z][A-Z]+)
ändern.
jira.projectkey.pattern =([A-Z][A-Z0-9]+)

Jetzt können auch Projektschlüssel in der Form ABC2 vergeben werden.

Dokumentation von Atlassian

Neues Feature in testNG (Erkenntnis des Tages 2010-08-06)

Wer mit testNG arbeitet wird sicher ab und an auch testen, ob Exceptions korrekt geworfen werden.
Dies geht bekannterweise so:

@Test(expectedExceptions = SAXParseException.class)
public void testMyCodeWhichThrowsException{
...
}

Seit Version 5.10 gibt es zudem die Möglichkeit auch den Text der Excpetion per RegEx zu überprüfen:

@Test(expectedExceptions = SAXParseException.class, expectedExceptionsMessageRegExp = ".*Invalid content was found*"))
public void testMyCodeWhichThrowsException{
...
}

Ich bin nur durch Zufall auf diese Annotation gestoßen, da sie nur in javadoc jedoch nicht in der Hauptdokumentation aufgeführt ist. Der Entwickler ist aber bereits per Jira-Vorgang informiert.

Runter mit den Testlaufzeiten!

Wer der Meinung ist, dass die Ausführungszeiten von JUnit doch eigentlich vernachlässigbar gering seien, der möge sich Kent Becks neues Projekt JUnit Max zu Gemüte führen.
Das Konzept ist einfach wie genial: Wenn die Testdatei gespeichert wird, werden die geänderten Testfälle direkt ausgeführt.
Durch die Symbole für warning / error, die man aus der JAVA IDE kennt, werden die fehlerhaften Testläufe signalisiert.

Mad about Testing

Ein Thema, das mich immer mehr fasziniert ist das Testen von Software.
Dazu habe ich in letzter Zeit etliche Podcast gehört / gesehen.

Ein guter Einstieg, welche Mentalität ein Tester haben sollte gibt James Bach in seinem Vortrag
Becoming a Software Testing Expert

Nicht das Testen, sondern das Schreiben von testbarem Code steht bei den The Clean Code Talks im Vordergrund.

Wer eher einen gedruckten Einstieg in die Welt des Testens sucht, dem kann ich guten Gewissens
Frank Wetsphals Testgetriebene Entwicklung mit JUnit und FIT empfehlen.